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Unter dem Dach leben während der warmen Jahreszeit in den 51 Nistlöchern jeweils ein Brutpaar von Mauerseglern. Nach dem Schlüpfen der Jungen schwirren oft mehrere hundert Mauersegler um das Haus. Das Haus am Haller Weg beherbergt eine der größten Mauerseglerkolonieen. So ist dieses Haus für viele Vogelkundler und Naturschützer von großem Interesse.

Die Mauersegler (Apus apus) und ihre Verwandten sind die am
extremsten an das Leben in der Luft angepaßten Vögel. Auf festen Ungergrund kommen sie nur, um ins Nest einzuschlüpfen. Nahrungs-
aufnahme, Sammeln von Nestmaterial, Trinken, Übernachten, Kopu-
lieren - alles geschieht in der Luft. Sie sind mit den Kolibris am
nächsten verwandt, denen sie in ihrem langen, spitzen Flügeln und sehr kurzen Beinen gleichen.

Anfang Mai kehren die Mauersegler aus ihren Winterquartieren in Mittel- und Südafrika zurück. Ihre Flugleistungen sind beträchtlich, sei erreichen eine Geschwindigkeit von 160 km in der Stunde. Abends jagen sie durch die Luft, nachts fliegen sie sehr hoch auf und sollen sogar in diesen Höhen im Flug schlafen. Am Boden dagegen können sie sich kaum fortbewegen.

Typische Merkmale der Mauersegler sind der enorme Schnabelspalt mit großer Mundhöhle, der ein idealer Fangtrichter für fliegende Insekten ist. Steife Federn als “Augenbrauen” schützen die Augen vor Verletzungen. Die Beine sind verkümmert, doch vier kleine Zehen ermöglichen das Hängen an senkrechten Flächen. Beim Abflug dreht sich der Mauersegler einfach um und läßt sich fallen.